Archiv der Kategorie: Fotografie

Legends Of Skateboarding

Ilford hat in den letzten Wochen eine dreiteilige Dokureihe zu Skateboardfotografen auf Ihren Youtube Channel hochgeladen. Ich möchte jetzt gar nicht weiter darauf eingehen, warum mir das so sehr gefällt. An der Geschichte gefällt mir nämlich so ziemlich alles: Skateboarding, Filmfotografie, Ilford, die beteiligten Fotografen etc etc… [LINK]

Bang Bang Club

Gestern lief bei ARD One der Film Bang Bang Club. Er handelt von vier Pressefotografen, welche zur Zeit der Aufstände gegen die Apartheid in Südafrika die Auseinandersetzungen zwischen den verschiedenen Bevölkerungsgruppen festgehalten haben. Der Film ist dokumentarisch und zeigt wahre Begebenheiten aus der Arbeit von Kriegsfotografen. Zwei Mitglieder des Clubs haben mit Ihren Fotos einen Pulitzer Preis gewonnen. Der Film hat mir vor allem deshalb so gut gefallen, weil er das Grunddilemma eines Kriegsfotografen offenlegt. Hinter jedem grausamen Kriegsfoto steckt ein Fotograf und immer wieder stellt sich die moralische Frage, warum dieser ein Foto nach dem anderen wie ein stiller Beobachter macht und nicht versucht etwas an der Situation zu ändern. Beim Sehen des Films kam mir auch immer wieder das Buch von Susan Sontag  „Das Leiden anderer betrachten“ in den Sinn, welche sich auch mit dieser Problematik beschäftigt hat. [Achtung Spoiler] Im Film haben alle vier Fotografen Probleme mit Ihrer eigenen Rolle in den Konflikten. Am Ende wird aber sehr gut aufgezeigt, dass auch die Fotografen zu Opfern des Krieges werden. Zwar ernten sie kurzeitigen Ruhm, aber langfristig bleiben die schrecklichen Bilder auch in Ihren Köpfen hängen. Einer der vier Fotografen stirbt sogar noch selbst in einem der Straßenkämpfe. Die immer extremeren Bilder des Bang Bang Club haben einen hohen Preis. Ein weiterer Fotograf aus dem Club geht an seinen psychischen Problemen kaputt und begeht letztendlich Selbstmord. Wer sich etwas intensiver mit der Fotografie beschäftigen möchte, sollte Susan Sontag lesen und definitiv diesen Film sehen.

9/11/2018

Heute ist wieder der 11.September und es sind mittlerweile 17 Jahre seit dem Anschlag auf die Türme des World Trade Centers vergangen. In New York wird heute wieder den Opfern gedacht. (Live: https://www.ustream.tv/911memorial) Am Abend werden auch wieder die Memorial Lights zu sehen sein. Für mich ist heute auch ein besonderer Tag, denn es ist ein Jahr her, dass ich selbst in New York war. Unter anderem aus diesem Grund verfolge ich auch ein wenig was heute vor Ort passiert, was in Medien geschrieben wird oder was private Leute auf Instagram posten. Ganz interessant finde ich z.B. diesen Augenzeugen Bericht auf Spiegel Online. Die Geschichten rund um diesen einen Tag sind immer wieder beeindruckend. Am meisten präsent sind natürlich die ganzen Geschichten von den Helden dieses Tages und den Opfern des Anschlages. Besonders interessant finde ich aber auch die Geschichten von Menschen, welche durch scheinbar seltsame Zufälle an diesem Tag nicht an ihrem Arbeitsplatz in einem der Bürotürme erschienen sind und ohne Schaden davon gekommen sind.

NYC 11.September 2017

Fotografieren am 9.Mai

Über die Fotografie von verlassenen Orten, dabei vor allem den ehemaligen GSSD Kasernen in Ostdeutschland, bin ich in den letzten Jahren auch dazu gekommen am 9.Mai zu fotografieren. Der 9.Mai ist nicht irgendein Tag, sondern es ist der Tag an dem Russland bzw. auch einige Staaten der ehem. Sowjetunion das Ende des 2.Weltkrieges feiern. Die Alliierten feiern das Kriegende am 8.Mai. Der Unterschied ist historisch bedingt und hängt damit zusammen, dass im deutschen Reich die Sommerzeit galt und im entfernten Osten eben nicht. Im Jahr 2016 war ich mit einem befreundeten Fotografen um den 9.Mai herum in Moskau, um die große Militärparade zu fotografieren. Der 9.Mai wurde lange Zeit gar nicht mehr gefeiert und auch die militärische Präsentation auf dem Roten Platz war zwischenzeitlich ausgesetzt. Wie man jedes Jahr sehen kann, hat sich das mittlerweile deutlich geändert. An diesem Tag präsentiert Russland seine militärische Stärke. Der sog. Tag des Sieges wurde von Wladimir Putin und der Russischen Regierung ‚reaktiviert‘ und wird öffentlichkeitswirksam für politische Zwecke instrumentalisiert. Es war sehr interessant zu sehen wie gut das Vorhaben funktioniert und die Russen aus diesem Tag sogar mehr machen, als einen einfachen Volksfeiertag. Man hat dort das Gefühl, dass sich mittlerweile der ganze russische Stolz auf das eigene Land in diesem einen Tag widerspiegeln. Für einen Deutschen der so viel Nationalismus eigentlich nur aus dem sonntäglichen Weltspiegel kennt, ist dieser Tag in gewisser Weise ein Freakshow. Die Identifikation der Leute mit dem Tag, ihrem Land, ihrem Militär und ihren Vorfahren ist umfassend und kann auch recht gut fotografisch festgehalten werden. In Zeiten von Instagram und anderen sozialen Netzwerken ist das einer wichtigsten Tage im Jahr auch vieler junger Russen. Jeder möchte sich fotografieren (Selfies) und hat auch kein Problem damit fotografiert zu werden, weil man etwas präsentiert worauf man Stolz ist. Die Zeichen des Tages sind überall zu sehen. Nicht nur die Soldaten der Militärparade stecken in einer Uniform, sondern auch viele Besucher. Das fängt an bei den kleinsten, am besten schon unterwegs im umgebauten Panzerkinderwagen und geht weiter bis zu den hochdekorierten Veteranen, welche an diesem Tag besonders beliebt sind. In diesem Jahr war ich nun in Berlin am Treptower Ehrenmal und konnte mir ein Bild davon machen, wie der 9.Mai außerhalb von Russland gefeiert wird. Aus historischen Gründen leben in Ostdeutschland und auch in Berlin immer noch sehr viele Russen. Am 9.Mai wird das sehr deutlich, wenn man sieht, wie tausende Russen zum Ehrenmal pilgern und das gleiche machen, wie Ihre Genossen in Moskau. Auch hier heißt es wieder verkleiden, sich fotografieren lassen und zeigen, dass man dazu gehört. Für einen Fotografen ist dieser Tag wie gemacht. Die Menschen sind durchweg bereit sich für ein Portrait fotografieren zu lassen. Aber nicht nur die Portraits mit den Menschen in ihren Uniformen sind interessant, auch die sozialen Interaktionen an diesem Tag sind es Wert festgehalten zu werden. Da sind zum Beispiel die in Uniform gesteckten Kinder, welche von ihren Eltern fotografiert werden und wahrscheinlich noch gar nicht so richtig wissen, was gerade mit ihnen passiert. Interessant wird es auch dann, wenn die jüngsten anfangen auf dem ausgestellten Militärgerät zu spielen. Die Älteren sitzen derweil im Schatten, singen russische Volkslieder, trinken Wodka und essen mitgebrachtes Essen. Über den Tag ist es natürlich auch ein Kommen und Gehen von verkleideten Menschen, welche kurz das Selfie des Tages machen müssen. Insgesamt wirkt es oft  sehr unkritisch, wie die Menschen mit dem 9.Mai umgehen. Natürlich gibt es auch das Gedenken an die gefallen Soldaten und auch politische Reden, welche die Vergangenheit thematisieren. Was von dem Tag bleibt, ist aber oft etwas anderes, was auch daran liegt, wie der 9.Mai über die letzten Jahre politische instrumentalisiert wurde. Letztlich ist es aber genau dieser Zusammenhang, welcher den Tag für einen Fotografen interessant macht.

Gear

Rolleiflex 3.5F
Film: Ilford FP4+

New York 2017

NYC Skyline vom Rockefeller Center. Das Licht war leider suboptimal.

Warum in die USA

Meine Sehnsucht endlich mal in die USA zu reisen, ist in den letzten Jahren immer größer geworden. Angefangen hat es in meiner Schulzeit, in welcher ich sehr stark an politischen Themen interessiert war und zum anderen auch einen Englisch Schwerpunkt im Abitur hatte. Als am Nachmittag des 9.Septembers 2001 der Anschlag auf das WTC in New York statt gefunden hat, bin ich gerade von der Schule nach Hause gekommen. Den Rest des Tages habe ich wie viele anderen Menschen vor dem TV verbracht. Am nächsten Morgen hatte ich Englisch Unterricht und wir haben in den ersten zwei Unterrichtsstunden nichts weiteres gemacht, als die neuesten Entwicklungen in den USA verfolgt. Das war eine sehr prägende Zeit für mich, welche mein Interesse an den Vereinigten Staaten weiter nachhaltig beeinflusst hat. Als ich dann mit dem Platten kaufen und Auflegen angefangen habe, kam ein weiterer Faktor hinzu, welcher mich noch stärker prägen sollte. Die elektronische Musik aus Detroit, Chicago und New York hat mich schnell begeistert. Ob nun House aus New York, Deep House aus Chicago oder der rohe Detroit Sound, ich habe alles aufgesogen und immer mehr Platten von Künstlern von drüben gekauft und gespielt. Auch über zehn Jahre später hat sich da bei mir nur wenig geändert. Der musikalische Einfluss von der Ostküste der USA ist für mich immer noch der wichtigste. Vor ungefähr 8 Jahren kam dann noch die Fotografie dazu. 2010 ist Instagram gestartet und ich hatte damals auch schonmal einen Account dort. Weil ich anfangs fast nur Lost Places fotografiert habe, hatte ich schnell jede Menge Fotografen aus Detroit, New York und Chicago abonniert. Die hatten einfach unglaubliche Orte dort drüben, wobei ich denke, dass die auch von unseren Orten fasziniert waren… 😉 Nach und nach hatte sich für mich also ein komplettes Bild ergeben. Zum einen war da mein allgemeines Interesse an dem Land, dann die Musik und zum Schluss dieser neuartige Einblick in die Orte durch Instagram. Im letzten Jahr war es dann soweit, dass ich mich endlich mal durchringen konnte zu fliegen. Meine Entscheidung erstmal nach New York und nicht nach Detroit oder Chicago zu fliegen hat sich in den letzten zwei Jahren etabliert. Vor allem meine kleine New York Fotobuchsammlung und die ein oder andere Ausstellung haben meine Entscheidung bestimmt.

Nachtaufnahmen von Lower Manhatten. Rechts: Memorial Lights.

Der Reisezeitpunkt

Ich wusste von Anfang an wann ich nach New York fliegen möchte. Der September ist wahrscheinlich der schönste Monat in der Stadt. Im Juli und August ist es noch unglaublich heiß dort. Nicht nur, dass der Sommer allgemein viel wärmer und beständiger ist, als in Deutschland. In der Stadt hat man kaum eine Möglichkeit der Hitze zu entgehen. Die Temperaturen in der New Yorker UBahn sind oft noch unangenehmer. Nach einer kurzen Fahrt ist man dann schnell komplett durchgeschwitzt. Der September und Oktober sind daher die beste Zeit für eine New York Reise. Neben dem Wetter war mir sehr wichtig, den 9/11 Memorial Day mit den Memorial Lights fotografieren zu können.

Julien & Dhaoui im Roosevelt Park.

Nichts geht ohne vorherige Planung

Nachdem ich jetzt schon mehrere Fotoreisen gemacht habe, fällt mir die Planung einer solchen auch immer leichter. Bei meiner Reise 2016 nach Moskau hatte ich einen Reisepartner, welcher schon mehrmals in der Stadt war und sich gut auskannte. Dementsprechend war die Planung im Vorlauf auch etwas einfacher. Wenn man allein unterwegs ist und zudem noch nie Vorort war, ist ein gut Vorplanung unverzichtbar. Wenn man vorher nichts macht, fährt man sehr wahrscheinlich nur mit wenigen ‚guten‘ Bildern nach Hause. Trotz aller Vorplanung ist eine erste Reise immer mit vielen Überraschungen verbunden und nicht alles klappt wie vorher geplant. Oft muss man sich einen Ort erst einmal erarbeiten. Einfluss von Wetter, Licht oder Tageszeitpunkt können das Ergebnis massiv beeinflussen. Die Orte und die auch die sozialen Situationen sind in einem ständigem Wandel. Für die Reise habe ich mir 10 Tage Zeit genommen. 9/11 war in etwa der Mitte der Reise angesiedelt. So war es mir möglich vorher schon ein paar Erfahrungen und Eindrücke zu sammeln. Um den Tag herum habe ich mir auch klassische, sehr bekannte Ziele ausgesucht, welche auch von vielen Touristen besucht werden. Die Aussicht vom Rockefeller Center und vom Empire State Building waren auch für mich Pflicht. Abseits davon habe ich aber auch einige andere Ziele gehabt, welche eher von den Einheimischen aufgesucht werden. Besonders außerhalb von Manhattan gibt einige tolle und weniger touristifizierte Orte. Insgesamt haben die 10 Tage nicht gereicht, um einen umfassenden fotografischen Einblick von der gesamten Stadt zu bekommen. Für Queens, Brooklyn und die Bronx hat mir zum Schluss die Zeit gefehlt.

Nachtaufnahmen in Brooklyn.

Highlights

New York ist eine unglaublich lebendige Stadt. Besonders Manhattan mit der sehr hohen Dichte ist ein Schauplatz des ständigen Spektakels. Schon kurz nachdem ich angekommen war, bekam ich eine erste Vorahnung, warum berühmte Fotografen/Fotografinnen immer wieder aus dieser Stadt kamen bzw. hier fotografieren. Ich würde sogar soweit gehen und sagen, dass diese Stadt es einem leicht macht. Wenn man wie ich das erste mal in der Stadt ist, wird man von den ganzen Eindrücken schnell überrannt. Das ist eine große Gefahr, aber wenn man es schafft diese zu meistern, kann man tolle Bilder machen. Die ersten Tage war ich zuerst nur mit der Skyline und den Blicken auf Manhattan beschäftigt. Für mich liegen einige der besten Orte außerhalb von Manhattan. Governors Island oder Roosevelt Island sind z.B. solche Orte. Es gibt noch einige weitere, welche ich leider nicht mehr geschafft habe. Der 9/11 Memorial Day war der wichtigste Tag meiner Reise. Während der Gedenkfeier mit den Schweigeminuten war ich unmittelbarer Nähe des Gedenkparkes bei der Feuerwehrwache (FDNY 343). Die Stimmungslage während des Gedenkens war besonders interessant. Zum einen war da diese bedrückende Stimmung, wenn die Glocke in Erinnerung zu den Zeiten der Flugzeugeinschläge und dem Einstürzen der Türme geschlagen wird, zum anderen sind dort die Feuerwehr Veteranen und Angehörigen mit einer teilweise eher gelösten Stimmung, welche sich offensichtlich einfach gefreut haben, sich wiederzusehen.

Eine Stadt der Läufer.

Ausblick

Einfach irgendwo hinzureisen, um einmal dort gewesen zu sein, ist nicht mein Anliegen. Ich habe keine Liste mit Zielen, welche ich einfach nur abhake. Meine Fotoreisen sehe ich als Experimente, welche durchaus mal einen bleibenden Wert haben sollen. Wie schon nach meiner Moskau Reise war ich mir nach der New York Reise sicher, dass sich ein weiterer Besuch lohnen wird. Ein Ziel der nächsten Besuche wird sein, dass meine Bilder einen dokumentarischen Charakter erlangen. Ich denke mit meiner Reise, dem Bestehenden noch etwas hinzufügen zu können und versuche nicht einfach etwas zu machen, was es schon gibt. Ich werde wieder nur einen kleinen Teil der Bilder zeigen. Besonders die Bilder von der Straße, von den Menschen, lasse ich sehr gern etwas liegen. Die meisten Bilder gehen also erstmal in mein Archiv, um dort zu reifen.

Gear

Fujifilm X-Pro 2 mit Fujinon 28mm 2.0
Rolleiflex 3.5F
Panorama Kamera 6×12 mit 75mm Rodenstock Grandagon
Film: Kodak Tri-X, Ilford FP4+, Ilford Delta 400

Diving Into Some Fog

Beim Fotografieren heute morgen kurz nach dem Sonnenaufgang ist mir mal wieder folgende Frage in den Sinn gekommen. Wo findet man eigentlich noch den ambitionierten Fotografen, welcher sich aus der Masse der digitalen Bilderflut der heutigen Zeit abhebt? Selbst der Laie mit dem Smartphone oder die Masse an Wochenendtourismus Fotografen kann in der heutigen Zeit mit etwas Glück den richtigen Zeitpunkt für ein gutes Foto erwischen. Einige sind dann noch etwas geschickter im Umgang mit Social Media und erarbeiten sich schnell ein paar Tausend Follower. Dabei ist die Qualität der Bilder oft nebensächlich. Oft einige gute Ergebnisse, aber insgesamt oft austauschbar, so wie ein besseres Touristenfoto. Das „Nachfotografieren“ ist ein großer Trend, welche durch die vielen verfügbaren Informationen begünstigt wird. Scheinbar ist alles austauschbar geworden. Die eigenen Favoriten gehen unter den anderen tausenden Favoriten verloren. Das ist ein Effekt, den man so auch in allen anderen kreativen Bereichen finden kann. Viele Talente gehen im modernen Kommunikationszeitalter einfach unter. Wo kann man also den echten Nerd finden, welcher viellicht auch noch gut fotografiert und sich aus der Masse abhebt. Ich denke einige dieser seltenen Kreaturen kennengelernt zu haben. Von Zeit zu Zeit sehe ich diese immer wieder und zwar immer wieder an den selben Orten, wartend auf den perfekten Moment. Diese Menschen haben kein Glück, sondern Sie  erzwingen es. Im Internet findet man nur einige dieser Exoten, denn selten sind die Menschen in beiden Dingen gut. Ich weiß von einigen, dass Sie einfach gar keine Lust haben auf Social Media. Die wollen einfach nur fotografieren und das ist vielleicht auch gut so.

Ich war bereits 10x an diesem Ort. Zum dritten Mal war ich kurz nach Sonnenaufgang dort, um etwas Nebel einzufangen. Dieses Mal hat es geklappt. Ob dieses Bild jetzt das letzte war, bleibt noch offen.