Jóhann Jóhannsson – A Sparrow Alighted Upon Our Shoulder

Ich kannte Jóhann Jóhannsson durch die Soundtracks zu den Filmen von Sicario und Arrival. Beide Filme gehörten, gerade auch wegen der Filmmusik, zu meinen Kinohighlights der letzten 2 Jahre.  Den Blade Runner 2049 hätte er auch fast vertont, was dann aber wohl künstlerisch nicht zusammengepasst hat. Es ist unfassbar traurig, dass dieses musikalische Genie mit nur 48 Jahren verstorben ist.

R.I.P.

Carl Craig Synthesizer Ensemble

Den ein oder anderen Auftritt von Carl Craig habe ich schon gesehen. Bisher waren das aber immer nur seine DJ Sets. Besonders gern erinnere ich mich an das DJ Set von 2006 beim SonneMondSterne Festival und seinen Auftritt beim 10.Nachdigital in Olganitz zurück. Anfang April ist Carl Craig nun mit seinem neuesten Live Projekt im Funkhaus Berlin. Von seinen Arbeiten mit dem Pianisten Francesco Tristano  bin ich schon lange fasziniert. Das Konzert wird im Hörsaal 1 in den ehemaligen Aufnahmestudios des Rundfunks der DDR stattfinden. Wer schon einmal dort war, weiß um die Besonderheit des Ortes Bescheid. Damit ist es für mich die perfekte Gelegenheit den Musiker Carl Craig endlich mal live zu sehen.

Tickets gibt es hier: https://funkhaus.tickettoaster.de/produkte

NAMM 2018 Highlights

Die für Synthesizer Fans so wichtige NAMM ist gerade erst wieder zu Ende gegangen. Jedes Jahr werden hier die meisten neuen Geräte der großen Hersteller vorgestellt. Dem Musikprodu- zenten von heute werden keine Grenzen mehr gesetzt. Die Auswahl an Geräten ist mittlerweile immens. Ich bin der Meinung, man muss nicht alles haben, aber ein große Auswahl zu haben ist auch nicht verkehrt. Im Mai findet zum dritten Mal die SuperBooth in Berlin statt. Ich bin gespannt, ob die Hersteller noch mehr Sachen in der Pipe haben. Ansonsten freue ich mich jetzt schon die ein oder andere Neuheit mal anzutesten. Hier nur mal kurz meine fünf Highlights von der diesjährigen NAMM.

Elektron Digitone

Korg Prologue

MOOG DFAM

Arturia Minibrute 2s

Behringer Neutron

Quantec – Amantia Muscaria

Ein Quantec Titel, der jetzt auch schon 10 Jahre alt ist. Letztlich aber egal, weil DubTechno einfach zeitlose Musik ist. Ähnliche Tracks werden wahrscheinlich auch im Jahr 2018 wieder produziert und sind weiterhin state of the art. Die Youtube Empfehlungen sind auch 2018 noch zu gebrauchen.

Release: 2008
Label: Echocord

2018

So unproduktiv wie im letzten Jahr war ich noch nie. Ich habe nicht einen Mix aufgenommen und nicht einen neuen Track produziert. Zwar hatte ich den ernsthaften Versuch gestartet einen dubSeduce Vol.2 Mix aufzunehmen, aber weiter als bis zu einer ersten Probeaufnahme bin ich nicht gekommen. Eigentlich ist das sehr schade, weil ich mittlerweile Material für mehrere neue Mixe habe. Noch trauriger sieht es in Sachen Home Studio aus. Mehr als ein paar Jamsessions ohne Output waren es im letzten Jahr nicht.
Aufgrund der Erfahrungen aus dem letzten Jahr und auch aus dem eher unproduktiven 2016, musste ich bereits Konsequenzen ziehen, um die Sache wieder etwas zum laufen zu bringen. Für dieses Jahr habe ich mir vorgenommen, die analogen Geräte mal wieder etwas öfter zum Schwitzen zu bringen. Ein erster Schritt wird die Anschaffung eines neuen Audiointerfaces sein, da mich die 4-Eingangskanäle des M-Audio Pro-Fire 610 in meiner aktuellen Produktionsweise zu sehr beschränken. Ein neues Gerät mit mindestens 8 Eingängen muss endlich her. Das Problem habe ich jetzt eigentlich schon seit mehr als drei Jahren. Um mein Gear Aquisition Syndrome zu befriedigen steht auch noch der Korg Volca FM auf dem Einkaufszettel.
Weil die Fotografie mittlerweile viel Zeit einnimmt, muss ich diese hier auch nochmal kurz erwähnen. Zwar hatte ich im letzten Jahr auch nicht so viel Zeit zum Fotografieren, aber trotzdem ist einiges passiert. Um dem auch noch irgendwie Rechnung zu tragen, werde ich demnächst noch einen kleinen Review Post zu meinem New York Trip erstellen. Den letzten Film der Reise, voll mit 6×12 Panorama Bildern vom Empire State Building, habe ich auch erst am letzten Wochenende entwickeln können. Für dieses Jahr bin ich mir noch etwas unschlüssig, welche Fotoprojekte intensiviert werden. Mindestens eine „Fotoreise“ soll auf jeden Fall wieder dabei sein.

Tracks of 2017 / 5 house

2017 war gefühlt eher ein Techno- als ein House-Jahr. Wenn ich mir die verschiedenen Jahresreviews und Jahrescharts ansehe, fühle ich mich an der Stelle auch ein wenig bestätigt. Meine DJ Sets waren im Gegensatz dazu wieder sehr von klassischen House Tracks geprägt. Etwas länger werde ich mich noch an das DJ Set aus der Rummels Bucht inkl. dem Mall Grab Track von der Pool Party EP erinnern. Rückblickend muss ich sagen, dass ich schon lange nicht mehr so viel Spaß beim auflegen hatte. Den Track Pinger von YOUANDEWAN habe ich dieses Jahr immer wieder gespielt. Eigentlich nur ein sehr simpler Track, schon fast ein Tool und ich konnte nie darauf verzichten. Die Doc Daneka Platte ist schon aus 2016 und keine Ahnung, warum ich die 2016 verpasst habe, vielleicht weil ich lange Zeit nur die A-Seite kannte. Manchmal ist das einfach so…

Mall Grab – Pool Party Music

YOUANDEWAN – PINGER

Doc Daneka – Got Me

Dusky – Cold Heart

Leo Pool – Chantal