Archiv des Autors: tedpikul

DJ HAUS – against the clock

DJ Haus zeigt uns, wie man mit einem Modularsystem innerhalb von 10 Minuten einen durchaus brauchbaren Dance Track produziert. Die restlichen 99% aus der ‚Modularszene‘ würden an so einer Aufgabe vermutlich scheitern 😉

Angekommen im Großformat

In den letzten 5 Jahren habe ich zahlreiche Kameras und Filmformate ausprobieren können. Meine ersten analogen Aufnahmen habe ich mit Kleinbildkameras gemacht. Das waren aber höchstens zwei Filme. Anschließend ging es mit einer Zenza Bronica im Mittelformat weiter. Das war schon eher mein Fall, tolle Technik und ein mega Potential durch die größeren Negative. Später habe ich dann eine seltene 6×12 Kamera ersteigern können und erste Erfahrungen mit noch größeren Negativen machen können. Das 6×12 Format ist für mich bis heute eines der genialsten Formate in der Fotografie. Viel natürlicher und damit auch brauchbarer als das 6×17-Extrem. Der nächste Schritt war dann eine Kamera mit Shift Funktion im 6×9 Format. Von da an ist es nicht mehr weit und man landet im ‚echten‘ Großformat, 4×5 inch, Planfilm… oje, Planfilm? Das Großformat hatte ich schon lange auf dem Schirm, aber den Gedanken daran immer recht schnell verworfen aufgrund des Planfilms. Der ist doch einfach nur teuer und unhandlich, einfach unpraktisch. Das ist auch irgendwie so. Man braucht auch noch extra Planfilmkassetten, zwei neue über 100€, wow. 2 Planfilme je Kassette. Unterwegs Film wechseln ist möglich, aber einfach nur nervig. Aber wo Schatten ist, gibt es bekanntlich auch Licht. Mit der Zeit und vielen Experimenten habe ich gelernt, dass viele Kameras und Formate trotzdem Ihre Berechtigung haben. Um genauer zu sein, sie haben Ihre optimalen Einsatzgebiete. Für die Streetfotografie ist die 4×5 Balgenkamera nicht gut geeignet, aber in der Still Life Fotografie hat sie Ihre unbestreitbaren Vorteile gegenüber den kleineren Formaten. Meine ersten 6 Sheets mit Fomapan 100 S/W Film waren leicht unterbelichtet. Ich habe vergessen den Schwarzschild Effekt zu berücksichtigen. Anfängerfehler passieren auch immer wieder den Fortgeschrittenen. Nach den ersten Scans war ich trotz alledem beeindruckt, was für Details in diesen gewaltigen Negativen stecken. Diese Details machen Lust auf mehr. 2019 wird also mein erstes fotografischen Jahr mit dem Großformat. Mein Plan ist vor allem Landschaftsaufnahmen zu machen und dabei auch möglichst nachhaltig zu fotografieren. Bei der Kamerawahl setze ich auf eine sehr leichte Kamera, welche es mir ermöglicht auch mit dem Fahrrad und gut zu Fuß unterwegs zu sein. Ich bin gespannt, ob das funktioniert. Ich werde hier sporadisch berichten…

Im Wald mit der 4×5 Kamera

Soma Lyra 8

Der Lyra 8 ist vielleicht einer der innovativsten Synthesizer der vergangenen Jahre. Der Youtuber Datachrome hat es mit seiner Lyra 8 Performance geschafft, dass der Synth jetzt ganz oben auf meiner Wishlist steht.